Pressemitteilungen 2010

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28/10

„Freiwilliges Soziales Jahr weiter im Trend“


250 junge Menschen beginnen ihr FSJ in sozialen Einrichtungen von Kirche und Diakonie

Frankfurt am Main, 01. September 2010

Für 190 junge Frauen und Männer zwischen 16 und 26 Jahren beginnt heute am Mittwoch ein neuer aufregender Lebensabschnitt, 60 haben bereits im August ihren Dienst begonnen: Sie alle haben sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) entschieden, um für ein Jahr in diakonischen und kirchlichen Einrichtungen in Hessen und Nassau, unter anderem in Kindertagesstätten, in Kinder- und Jugendheimen, in Einrichtungen der Behinderten- und Eingliederungshilfe, in Altenpflegeheimen, in ambulanten Diensten, in Kirchengemeinden oder in Ganztagsschulen, unterstützend mitzuarbeiten.
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27/10

Mit DiaKids und Datterino Manege frei für einen guten Zweck

Frankfurt am Main, 9. August 2010

Die Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau lädt für den 21. August in Darmstadt zur Gründung des Stiftungsfonds DiaKids ins rot-weiß-gestreifte Zirkuszelt ein. Karten gibt es beim Stiftungsbüro im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau. Mit dieser Sondervorstellung wird der bekannte Darmstädter Kinderzirkus Datterino in diesem Jahr nicht nur sein Sommer-Abschluss-Defilee geben: Am Samstag, 21. August, heißt es zugleich erstmalig Manage frei und Vorhang auf für DiaKids, das neue Stiftungsprojekt der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau, das ins rot-weiß-gestreifte Datterino-Festzelt in Darmstadt zu seiner Gründungsveranstaltung einlädt.
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26/10

Evangelische Obdachlosenhilfe warnt vor steigender Obdachlosigkeit bei Pauschalierung der Kosten der Wohnung für Hartz-IV-Empfänger

Wohnkosten sind für Menschen in Hartz-IV-Bezug ein elementarer Leistungsbestandteil zur Sicherung ihrer Existenz.

21.07.2010

Der Staat ist zur Sicherung eines menschenwürdigen Daseins - dazu gehört auch die Übernahme der Kosten für eine „angemessene“ Unterkunft - verpflichtet. Das Problem ist jedoch häufig, dass der unbestimmte Rechtsbegriff „angemessen“ unterschiedlich interpretiert wird. Eine große Zahl aller Klagen bei Sozialgerichten im Bereich von HARTZ IV haben genau die Wohnkosten zum Gegenstand. Deshalb wird von verschiedenen Seiten auf eine Änderung der Regelungen über die Leistungen für Unterkunft und Heizung gedrängt. Eine Pauschalierung der Wohnkosten ist geplant, durch diese sollen die Kosten gesenkt und Gerichtsverfahren begrenzt werden.
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25/10

Diakonie und Nationale Armutskonferenz fordern soziale Gerechtigkeit für alle Menschen

Berlin/Frankfurt am Main, 24. Juni 2010

Das Diakonische Werk der EKD und die Nationale Armutskonferenz fordern die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft auf, die Bekämpfung von Armut ernst zu nehmen. "Es gefährdet den sozialen Frieden, wenn Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, weiterhin ausgegrenzt werden", sagt Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik am Donnerstag in Berlin.
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24/10

„Soziale Gerechtigkeit muss bei allen ankommen“

Nationale Armutskonferenz verabschiedet Berliner Erklärung

Berlin/Frankfurt am Main, 23. Juni 2010

Mit einer Berliner Erklärung hat die Nationale Armutskonferenz heute die Ergebnisse ihres zweitägigen Betroffenen-Treffens in Berlin vorgestellt und Halbzeit-Bilanz über das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung gezogen. Der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak), Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, sagte in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz: „Die Nationale Armutskonferenz fordert die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft auf, die Bekämpfung von Armut ernst zu nehmen. Gesetzliche Bestimmungen müssen daraufhin überprüft werden, inwieweit sie negative Auswirkungen auf Menschen mit geringem Einkommen haben und Armut verschärfen. Dabei müssen wir das Grundgesetz vor Augen haben: Denn unsere Verfassung steht dafür, dass in unserer Gesellschaft ein menschenwürdiges Existenzminimum möglich ist und gewährleistet wird.“
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23/10

nak-Sprecher Dr. Gern: Runder Tisch zur Armutsbekämpfung

„Sparpaket gibt Europäischem Jahr schalen Beigeschmack“ – „Message 2010“ gegen Armut per Staffellauf durch ganz Europa – Berliner Erklärung der Nationalen Armutskonferenz heute Nachmittag

Berlin/Frankfurt am Main, 23. Juni 2010

Für einen Runden Tisch zur Armutsbekämpfung hat sich Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak), heute in Berlin ausgesprochen. Vor Vertretern aus Politik, Kirche und Gesellschaft sowie vor Betroffenen, die selbst in Armut leben, setzte sich der nak-Sprecher in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin dafür ein, gemeinsam Strategien zur Bekämpfung und Überwindung von Armut zu erarbeiten. „An den Runden Tisch gehören Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft, aus Nicht-Regierungsorganisationen und Sozialverbänden“, so Gern, der auch Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau in Frankfurt am Main ist, bei der nak-Forumsveranstaltung „Gegen Armut und soziale Ausgrenzung – Akteure im Dialog“.
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22/10

Fünf Botschaften, um Armut die rote Karte zu zeigen

Sprecher der Nationalen Armutskonferenz Dr. Gern unterstützt Aktion gegen Armut am Brandenburger Tor – Armutsaktivisten ziehen Armutsgrenze

Berlin/Frankfurt am Main, 22. Juni 2010

Mit fünf Botschaften, mit denen man der Armut die rote Karte zeigen müsse, hat sich der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak), Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, vor dem Brandenburger Tor in Berlin an die Öffentlichkeit gewendet. Gern, der auch Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau ist, sagte: „Wir brauchen einen Wachruf der Öffentlichkeit. Denn Armutsbekämpfung muss mehrheitsfähig werden. Wir müssen mit den Betroffenen reden und nicht über sie.“ Dringend notwendig seien ein realitätsgerechter Kinderregelsatz und ein armutsfester Mindestlohn. Weiter forderte der nak-Sprecher den Bestandsschutz der sozialen Infrastruktur und eine effektive Strategie zur Armutsbekämpfung durch die Bundesregierung und die Europäische Union.
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21/10

„In einem der reichsten Länder sind Armut und Verarmung ,gemacht’ “

Nationale Armutskonferenz zur Fokuswoche: Bekenntnis zur Armutsbekämpfung notwendig

Berlin/Frankfurt am Main, 22. Juni 2010

Dass Armut und Verarmung in einem der reichsten Länder gemacht sind, hat Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak), beim inzwischen fünften Treffen von Menschen, die in Armut leben, heute in der Berliner Stadtmission kritisiert.
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20/10

Diakonie-Chef Gern: Positives Signal im Flüchtlingsschutz setzen

„Resettlement-Programm unbedingt fortsetzen“ – „Gesicherte Bleibeperspektive fördert Integration“

Für die unbedingte Fortsetzung des Resettlement-Programms, das Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge der Vereinten Nationen, durch das jährlich eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen aus weltweiten Krisengebieten aufgenommen wird, hat sich Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, eingesetzt.
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Statement von Dr. Gern zum Flüchtlingsschutz (Word Dokoment ca 40KB)


19/10

„Europa 2020“ muss Armut wirksam bekämpfen

NAK-Sprecher Gern: Lissabon-Strategie gescheitert – Thema Armut nächste Woche im Fokus

Frankfurt am Main/Berlin, 17. Juni 2010

Die Nationale Armutskonferenz (nak) fordert die Bundesregierung auf, bei der heute beginnenden Tagung des Europäischen Rats am 17. und 18. Juni konkrete und realistische Armutsziele für die Strategie „Europa 2020“ zu vereinbaren. Dazu gehören die Forderungen der EU-Kommission, die Zahl der von Armut gefährdeten Menschen um 20 Millionen zu verringern und dafür den etablierten Hauptindikator der relativen Armut (60 Prozent des nationalen verfügbaren medianen Äquivalenz­einkommens) zu verwenden. In Deutschland wird das durchschnittliche, gewichtete monatliche Netto-Einkommen als wichtigster Indikator zugrunde gelegt; dies bedeutet, dass auch die Anzahl der Personen im jeweiligen Haushalt berücksichtigt wird.
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18/10

Nationale Armutskonferenz: Armut wächst, Regierung spart

Vom 19. bis 26. Juni tagt die Nationale Armutskonferenz in Berlin. Die Fokuswoche zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung bietet Betroffenen, Helfenden und Interessierten ein breites Forum, um über Armut in Deutschland und auch die Auswirkungen des Sparpaketes zu diskutieren

Frankfurt am Main/Berlin, 17. Juni 2010

„Durch die Sparbeschlüsse der Bundesregierung wird die bittere Realität von Armut in Deutschland weiter verschärft“, erklärt Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz zur Fokuswoche. Nach Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsordnung leben über 14 Prozent der Bevölkerung in Deutschland in Armut, mehr als 11,5 Millionen Menschen. Die neueste DIW-Studie kommt zum Ergebnis, dass die Armen seit Jahren ärmer und die Reichen in Deutschland reicher werden. Gern, der auch Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau ist, kritisiert die Sparbeschlüsse in diesem Kontext scharf. Während in den letzten zwei Jahren mehr als 28 Mrd. € an Steuersenkungen die Besserverdiendenden massiv entlastet hätten, würden nun zur Gegenfinanzierung allein 31 Mrd. € an Hilfen zur Armutsbekämpfung bis 2014 eingespart.
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17/10



Diakonie-Jubiläum: 50 Jahre Anwaltschaft für Schwache und auch politisches Widerlager

Diakonie-Chef Gern beim Empfang in Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter: Das Soziale als Kernstück der Demokratie einklagen

Frankfurt am Main, 10. Juni 2010

Als Grund zum Feiern, aber auch als Anlass, soziale Ungerechtigkeit anzuklagen, hat Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN), das 50-jährige Bestehen des DWHN bezeichnet. Beim Empfang anlässlich des Jubiläums des Landesverbands heute in der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter in Frankfurt am Main sagte Gern: „Wir feiern aus Dankbarkeit und Freude über Wachsen über fünf Jahrzehnte hinweg. Aber wir dürfen es nicht verschweigen: Die Zeiten sind hart. Diakonie geschieht unter politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, die wir nicht allein bestimmen können.“ Zum Empfang in die Jugend-Kultur-Kirche waren knapp 450 Gäste aus Diakonie, Kirche, Politik und Gesellschaft gekommen.
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zur Begrüßung und Ansprache von Pfarrer Dr. Wolfgang Gern (Word Dokoment ca 350KB)


Foto: Arno F. Kehrer


16/10

„Die Schwächsten müssen die Zeche für eine Krise zahlen, die sie nicht verursacht haben“

Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, zum Sparpaket der Bundesregierung

Frankfurt am Main, 08. Juni 2010

Das Sparprogramm offenbart drastisch das Dilemma der Bundesregierung: Sie redet von sozialem Ausgleich und Belastungsgerechtigkeit – aber es sind nur Worte ohne Taten: ein Spardiktat mit schönen Worten, denen man nicht mehr glauben kann.

Eigenverantwortung wird denen zugemutet, die am wenigsten tragen können. Die Bundesregierung belastet die Schwächsten am stärksten und lässt sie die Zeche einer Krise zahlen, die sie nicht verursacht haben. Es ist völlig verfehlt, bei den Menschen den Rotstift anzusetzen, die bereits in Armut leben oder von Armut bedroht sind, besonders bei Familien und Alleinerziehenden.
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15/10

Diakonie und Caritas setzen sich für humanitäre Bedingungen in Abschiebehaft ein

Rechtshilfefonds Ingelheim – Verbände ziehen kritische Bilanz

Frankfurt am Main/Mainz/Ingelheim, 31. Mai 2010

Ingelheim. Der Caritasverband für die Diözese Mainz e.V. und das Diakonische Werk in Hessen und Nassau e.V. (DWHN) wollen sich auch weiterhin für humanitäre Haftbedingungen in der Abschiebungshaft Ingelheim einsetzen. Das haben Diözesancaritasdirektor Hans-Jürgen Eberhardt und der Vorstandsvorsitzende des DWHN, Wolfgang Gern, bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichts über den von den Verbänden eingerichteten Rechtshilfefonds bekräftigt.
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14/10

Von eins auf hundert in drei Jahrzehnten

Leitungswechsel im Diakonischen Werk Bergstraße

Frankfurt am Main, 30. April 2010

Nach 34 Jahren als Leiter des Diakonischen Werks (DW) Bergstraße wurde Hendrik Raekow am 30. April in den Ruhestand verabschiedet. Als Zeichen der Anerkennung wurde ihm das Goldene Kronenkreuz, die höchste Ehrung der Diakonie, verliehen. Der gebürtige Potsdamer setzte sich über drei Jahrzehnte lang tatkräftig dafür ein, Menschen am Rande der Gesellschaft Chancen auf ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu eröffnen. Dabei wuchs das Werk auf über 100 Mitarbeitende an. Brigitte Walz-Kelbel, die fünf Jahre das DW Odenwald geleitet hatte, wurde als seine Nachfolgerin eingeführt.
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V.l.n.r.: Dekan Karl Hans Geil (Dekanat Ried), Hendrik Raekow, Brigitte Walz-Kelbel, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, (Vorstandsvors. DWHN), Dekanin Ulrike Scherf (Dekanat Bergstraße), Pfarrer Karl-Michael Engelbrecht (Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach)


13/10

Claudia Kohlhaas als neue Leiterin im Diakonischen Werk Rheingau-Taunus eingeführt 

Frankfurt am Main, 23. April 2010

Das Diakonische Werk Rheingau-Taunus hat eine neue Leiterin. Am 23. April 2010 wurde Claudia Kohlhaas, die schon seit 1990 im Werk arbeitet und seit 1999 seine stellvertretende Leiterin ist, durch Pfarrer Dr. Wolfgang Gern in ihr Amt eingeführt.

„Eine erfahrene und bewährte Mitarbeiterin wird ein eingespieltes Team führen, sensibel auf Herausforderungen reagieren und die Kooperation zwischen hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen befördern“, so der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau.
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(v.l.n.r.)  Ulrike Gürlet, Claudia Kohlhaas, Dekan Klaus Schmid, Dekanat Bad Schwalbach. (v.l.n.r.) DWHN-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Gern, Claudia Kohlhaas, Leiterin DW Rheingau-Taunus,  Ulrike Gürlet, stellvertretende Leiterin.


12/10

Leitungswechsel im Diakonischen Werk Groß-Gerau / Rüsselsheim

„Jürgen Dittmar hat den Rand in die Mitte gerückt“ 

Frankfurt am Main, 21. April 2010

Nach fast 20 Jahren als Leiter des Diakonischen Werks Groß-Gerau / Rüsselsheim wurde Jürgen Dittmar am 21. April in den Ruhestand verabschiedet. Als Zeichen der Anerkennung wurde ihm das Goldene Kronenkreuz, die höchste Ehrung der Diakonie, verliehen. Der Sozialpädagoge engagierte sich als Anwalt für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Seine Nachfolge tritt Lucian Lazar an, der bisher als Fachbereichsleiter des „Ambulanten Betreuten Wohnens“ für das Diakonische Werk Groß-Gerau / Rüsselsheim tätig war.
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Jürgen Dittmar (vlnr): Rüsselsheimer Dekan Kurt Hohmann, Joachim Sylla (Vorstandsassistent DWHN), Hans Seydel (Koordination rDW), Jürgen Dittmar, Lucian Lazar, Rieder Dekan Karl Hans Geil, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern (Vorstandsvorsitzender DWHN).


11/10

Leitungswechsel in der Diakonie Odenwald

Brigitte Walz-Kelbel geht an die Bergstraße – Bärbel Simon kommt vom Wurzelwerk

Frankfurt am Main, 15. April 2010

Nach fünf Jahren als Leiterin des Diakonischen Werks (DW) Odenwald wurde Diplom-Religionspädagogin Brigitte Walz-Kelbel am 15. April 2010 in Bad König aus ihrem Amt verabschiedet. Sie hat zum 1. April die Leitung des DW Bergstraße mit Sitz in Bensheim übernommen. Als ihre Nachfolgerin in Bad König ist Bärbel Simon eingeführt worden, die bisherige Betriebsleiterin des Wurzelwerks in Groß-Umstadt.

DWHN-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Gern mit Brigitte Walz-Kelbel Beate Braner-Möhl (stellv. Leiterin DW Odenwald), Bärbel Simon, Dr.
Wolfgang Gern (von links nach rechts)

Mitarbeiterchor DW Odenwald

Brigitte Walz-Kelbel (rechts)
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10/10

Mehr Geld für Berufsanfänger und Ärzte/stabile Zusatzrente/ 6,2 Prozent mehr in Kirche und Diakonie

Arbeitsrechtliche Kommission beschließt ohne verdi

Darmstadt, 17. März 2010.

Ab April erhalten die circa 34.000 Beschäftigten in drei Stufen insgesamt 6,2 Prozent mehr Lohn. In der ersten Stufe steigen die Entgelte ab April 2010 um vier Prozent. Jeweils zum Jahresanfang 2011 und 2012 folgen weitere Erhöhungen um jeweils 1,1 Prozent. Darüber hinaus erhalten Berufseinsteiger und Ärzte zusätzliche Vergütungen und für Beschäftigte in der Diakonie gibt es ein verändertes Bonussystem. Das hat die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau am Mittwoch in Darmstadt beschlossen.
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09/10

„Diskussion über die Zukunft des Sozialstaates kann nicht ergebnisoffen geführt werden“

Die beiden Diakonischen Werke in Hessen und die Diözesan-Caritasverbände Mainz und Limburg appellieren: Sozialstaat darf nicht schlecht geredet werden

Frankfurt am Main, 5. März 2010

Gegen die Forderung von Staatsminister Jürgen Banzer, die Diskussion über die Ausrichtung des Sozialstaates „ergebnisoffen“ zu führen, wenden sich die beiden Diakonie-Spitzen Pfarrer Dr. Wolfgang Gern (Diakonie in Hessen und Nassau) und Pfarrer Dr. Eberhard Schwarz (Diakonie in Kurhessen-Waldeck) sowie die Diözesan-Caritasdirektoren Thomas Domnick (Mainz) und Dr. Hejo Manderscheid (Limburg) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Wir brauchen eine starke Stimme für den Sozialstaat. Der Sozialstaat darf nicht schlecht geredet werden“, hieß es von Gern, Domnick, Manderscheid und Schwarz unisono.
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08/10

„Kunst trotzt Demenz“
Wanderausstellung der Diakonie macht Station in Darmstadt

Frankfurt am Main, 26. Februar 2010

Am 7. März 2010 findet um 18 Uhr im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium die Vernissage der Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ statt. Landtagspräsident Norbert Kartmann eröffnet als Vorsitzender des DiaDem-Beirats gemeinsam mit Hildegard Schoger, stellvertretende Geschäftsführerin des darmstadtiums und Stiftungsdirektor Wilfried Knapp die Ausstellung. Arnd Brummer, Chefredakteur des Magazins „chrismon“, wird in das Thema einführen. Anschließend stellt Kurator Andreas Pitz die Exponate vor.
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07/10

„Soziale Hilfen sind keine Gnade“

Sprecher der Nationalen Armutskonferenz Wolfgang Gern bei Eröffnung des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Berlin: “Armut die rote Karte zeigen”

Frankfurt am Main/Berlin, 25. Februar 2010

„Soziale Hilfen sind keine Gnade. Das hat das Bundesverfassungsgericht vor gut zwei Wochen in seinem beeindruckenden Urteil noch einmal deutlich gemacht. Soziale Hilfen sind Ausdruck der Sicherung des sozialen und kulturellen Existenzminimums, zu der uns das Grundgesetz verpflichtet. Doch mindestens 11,5 Millionen Menschen leben in unserem reichen Land unterhalb der Armutsgrenze. Daher ist es bitter nötig, dass wir das Europäische Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung auch in Deutschland begehen. Armutsbekämpfung muss wieder mehrheitsfähig werden.“ Dies sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak), in seiner Begrüßung bei der bundesweiten Auftaktveranstaltung des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (EJ 2010), zu der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in die Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin eingeladen hatte.
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zum vollständigen Text der Begrüßung von Dr. Gern zum EJ 2010 (pdf Datei 103 KB)
zum Foto von der Auftaktveranstaltung (pdf Datei 612 KB)


06/10

„Gib mir eine Chance“
Diakonie will mit Frühjahrssammlung Armut bekämpfen

Frühjahrssammlung des Diakonischen Werks vom 22. Februar bis zum 4. März 2010 in Rheinland-Pfalz – vom 7. bis zum 21. März 2010 in Hessen

Frankfurt am Main, 19. Februar 2010

„Gib mir eine Chance“, scheint das kleine Mädchen auf dem Dreirad zu denken, das auf den Werbezetteln und Spendenflyern des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau zu sehen ist. Ehrenamtliche Mitarbeiter, Kirchenvorsteher und Konfirmanden werden vom 22. Februar bis zum 4. März in Rheinland-Pfalz und vom 7. bis zum 21. März in Hessen an den Haustüren um Spenden bitten, die den Aufgaben der regionalen Diakonie zu Gute kommen. Die Sammler haben zu diesem Zweck einen Ausweis, der den Hinweis auf die Genehmigung der Sammlung enthält, und eine offizielle Spendenliste dabei.
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05/10

„Urteil ist ein Triumph für das Recht der Schwachen“

Sprecher der Nationalen Armutskonferenz Wolfgang Gern zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Frankfurt am Main/Karlsruhe, 09. Februar 2010

„Ich begrüße das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Das Urteil ist ein Triumph für das Recht der Schwachen. Das Existenzminimum beim Kinderregelsatz muss neu definiert und die Kinderregelsätze müssen angehoben werden. Beides ist längst überfällig, der jahrelange Widerstand der Nationalen Armutskonferenz hat sich gelohnt“, kommentierte der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (NAK), Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, das heute in Karlsruhe ergangene Urteil.
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04/10

Abzuschiebende gehören nicht ins Gefängnis

Kirche und Diakonie fordern bundesweites Gesetz zur Neuregelung der Abschiebungshaft
EU-Rückführungsrichtline umsetzen

Frankfurt am Main/Darmstadt, 28. Januar 2010

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung und der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau Dr. Wolfgang Gern haben sich dafür ausgesprochen, dass die Bundesländer Abschiebungshäftlinge nicht mehr in Strafvollzugseinrichtungen unterbringen. Sie seien keine Straftäter, deshalb sei für sie eine andere Unterbringung angemessen.  Das erklärten sie anlässlich der 3. bundesweiten Fachtagung „Beratung und Seelsorge in der Abschiebungshaft“, die am Donnerstag (28. Janaur 2010) in Mainz zu Ende gegangen ist. An ihr hatten 60 Fachleute aus mehreren Ländern teilgenommen.
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03/10

Strategie der Armutsbekämpfung notwendig

Nationale Armutskonferenz und Diakonie Hamburg zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung: „Armut und Ausgrenzung überwinden – in Gerechtigkeit investieren“

Frankfurt am Main/Hamburg, 27. Januar 2010

„Armutsbekämpfung muss in unserer Gesellschaft mehrheitsfähig werden“, sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak), zum Auftakt des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung durch die nak heute vor Journalisten. „Wir müssen Armut und Ausgrenzung überwinden – und endlich in Gerechtigkeit investieren“, fasste Gern im Hamburger Diakoniezentrum für Wohnungslose die Erwartungen der nak an das Europäische Jahr 2010 zusammen.
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Statement von Pfarrer Dr. Wolfgang Gern Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak) und Vorstandsvorsitzender Diakonisches Werk in Hessen und Nassau (PDF Datei 136 KB)

Flyer_nak_2010 (PDF Datei 3,1 MB)


02/10

Einladung zur Pressekonferenz
Armut und Ausgrenzung überwinden – in Gerechtigkeit investieren

Mittwoch, 27. Januar 2010, 10.30 Uhr,
Diakoniezentrum für Wohnungslose, Bundesstr. 101, 20144 Hamburg

Frankfurt am Main/Hamburg, 21. Januar 2010

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Damit wird die von der Europäischen Union im Vertrag von Lissabon eingegangene Verpflichtung bekräftigt, die Beseitigung der Armut bis zum Jahr 2010 „entscheidend voranzubringen“.
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01/10

Unnachgiebiger Pionier der regionalen Diakonie geht in Ruhestand: Wolfgang Wartenberg verabschiedet

Kronenkreuz für Leiter des regionalen Diakonischen Werks Rheingau-Taunus

Frankfurt am Main/Bad Schwalbach, 14. Januar 2010

Er ist ein Kämpfer und darf sich nun zur Ruhe setzen: Wolfgang Wartenberg, seit 33 Jahren Leiter des Diakonischen Werks Rheingau-Taunus (DW Rheingau-Taunus), ist heute, am 14. Januar 2010, in einem Gottesdienst in der Bad Schwalbacher Reformationskirche in den Ruhestand verabschiedet worden. Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, das Träger des DW Rheingau-Taunus ist, entpflichtete Wartenberg mit den Worten: „Wolfgang Wartenberg ist ein großer und unnachgiebiger Pionier der Diakonie in der Fläche. Bekannt als Mensch mit einem Sensorium für Notlagen hat er als engagierter Sozialarbeiter für arbeitsfähige Strukturen in seinem Zuständigkeitsbereich gesorgt.“
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Wolfgang Wartenberg und Pfarrer Dr. Wolfgang Gern

Wolfgang Wartenberg beim Zaubern

Wolfgang Wartenberg – gegenüber Nachfolgerin Claudia Köster-Kohlhaas
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