- Pressemitteilungen 2004

29.11.04
Diakonie in Pfalz und Hessen und Nassau wollen ehrenamtliches Engagement in
Obdachlosenhilfe auszeichnen
Die diakonischen Werke in der Pfalz und in Hessen und Nassau (DW Pfalz und DW Hessen und Nassau) arbeiten konstruktiv, zukunftsweisend und freundschaftlich seit Jahren zu Gunsten hilfebedürftiger Menschen in Rheinland-Pfalz zusammen. Darauf weisen beide diakonischen Werke in einer gemeinsamen Presseerklärung im Zusammenhang mit zwei in der "Rheinpfalz" erschienenen Artikeln vom 27. und 29. November hin.
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09.11.04
Evangelische Obdachlosenhilfe verleiht "Gebeugten Paragrafen"
Wohnungslosen Menschen werden notwendige Hilfen verweigert
Die chronische Finanznot der öffentlichen Haushalte trifft wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen besonders hart. Dies ist das Ergebnis eines bundesweiten Monitoringprojektes, das heute bei einem Fachkongress der Evangelischen Obdachlosenhilfe in Freiburg vorgestellt wurde. Danach versuchen zahlreiche Kommunen und Kreise, gesetzlich vorgeschriebene Hilfen für wohnungslose Menschen systematisch zu verweigern oder zu unterlaufen.
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15.10.04
"Hessischer Landesverein für Innere Mission übernimmt diakonische Wohnungslosenarbeit in Mainz"
Wechsel zum Jahresende - Einrichtungen Wendepunkt, Diakoniecafé und psychosoziale Beratung
"Die Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werks in Mainz wird zum 1. Januar 2005 an den Hessischen Landesverein für Innere Mission (HLIM) mit Sitz in Darmstadt übergeben. Der HLIM ist ein diakonisches Unternehmen, das in Mainz bereits ein Wohnheim und eine Herberge für Männer - das "Heinrich-Egli-Haus" - betreibt und die "Mobile Schlafstelle" am Fort Hauptstein betreut. Dies teilten Wilfried Knapp, Vorstand für Personal, Organisation und Finanzen im DWHN, und Dr. Klaus Bartl, Vorstandsvorsitzender vom Hessischen Landesverein für Innere Mission, am Freitag, 15. Oktober, mit.
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15.10.04
Liga: Härtefallkommission in Hessen unverzichtbar
Dem Gremium sollen auch Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Flüchtlingsorganisationen angehören - Rechtliche Bedenken bei Verzicht auf Kommission
Die Einrichtung einer Härtefallkommission, in der neben Vertretern des Landtages und der obersten Landesbehörde auch Angehörige von Nicht-Regierungs-Organisationen mitarbeiten - dafür machen sich die Liga der Freien Wohlfahrtspflege und Vertreter von Flüchtlingsorganisationen in Hessen gemeinsam stark.In einem Eckpunktepapier fordern die Liga der Freien Wohlfahrtspflege, amnesty international, die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte sowie der Flüchtlingsrat in Hessen den Landtag auf, seinen Beschluss der vergangenen Woche zu überdenken. Nach dem Beschluss bleibt es allein dem Petitionsausschuss überlassen, Härtefälle im Sinne des Zuwanderungsgesetzes zu prüfen und sich um Ausländer zu kümmern, deren Abschiebung dringende humanitäre Gründe entgegenstehen.
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19.09.04
"Unterfinanzierung in der Pflege ist ein gesellschaftlicher Skandal"
Gottesdienst zum Diakonie-Sonntag in Dillenburg mit Diakonie-Chef Gern und Propst Karg gefeiert
"Die Unterfinanzierung in der Pflege ist ein gesellschaftlicher Skandal", sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, in seiner Predigt zum Diakonie-Sonntag 2004 in der evangelischen Stadtkirche in Dillenburg am Sonntag, 19. September 2004. Das Thema des diesjährigen Diakonie-Sonntags lautete "Diakonie ist HOFFNUNG - Menschen würdig pflegen".
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17.09.04
Menschen würdig pflegen: Thema des Diakonie-Sonntags 2004
In vielen evangelischen Gemeinden werden am kommenden Sonntag dazu Gottesdienste gefeiert
Diakonie ist HOFFNUNG - Menschen würdig pflegen: Unter diesem Titel werden am Sonntag, 19. September, dem Diakonie-Sonntag 2004 in Hessen und Nassau, in vielen evangelischen Gemeinden die Gottesdienste gefeiert. Das Thema nimmt die drängenden Probleme in der Pflege auf, die sich in den vergangenen Jahren dramatisch zugespitzt haben. Denn alte und pflegebedürftige Menschen werden zunehmend als Kostenfaktor gesehen und damit diskriminiert. Betroffen von der Situation sind pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeeinrichtungen, die aufgrund knappen Personals und enger Dienstpläne oft über ihre Kräfte hinaus ihren Dienst tun. Schon heute sind 23 Prozent der Menschen in unserem Land über 65 Jahre alt, im Jahr 2030 werden es 36 Prozent sein.
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16.09.04
Diakonie-Chef Gern in HR-Sendung Horizonte
Thema der Sendung am 18. September: Die Angst vor Hartz IV und die Zukunft des Sozialstaats
"Die Angst vor Hartz IV und die Zukunft des Sozialstaats" ist der Titel der Sendung Horizonte, die das hessische Fernsehen am Samstag, 18. September, um 17 Uhr ausstrahlen wird. Einer der beiden Studiogäste ist Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau. Weiterer Gesprächspartner ist Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank.
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16.09.04
Ein soziales Hessen ist möglich" - Talkrunde beim 1. Hessischen Sozialforum
Großveranstaltung und Demonstration am 18. September in Frankfurt am Main
"Ein soziales Hessen ist möglich!" Dies ist der Titel einer Talkrunde, in der Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und attac am Samstag, 18. September, auf dem Opernplatz über eine Reform der sozialen Sicherungssysteme sprechen werden, die sich konsequent am Solidarprinzip orientiert. Teilnehmer der Runde werden sein: Hartmut Fritz, Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Sprecher des Bündnisses "Soziale Gerechtigkeit in Hessen", Stefan Körzell, DGB Hessen-Thüringen, Hardy Krampertz, attac, sowie Carina Weißenbrunner, DGB-Jugend Frankfurt.
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16.09.04
Diakonie startet Herbstsammlung: Damit Leben gewinnt"
"Damit Leben gewinnt!" Unter diesem Motto startet die Diakonie in Hessen und Nassau ihre Herbstsammlung. Zahlreiche Konfirmanden, Kirchenvorsteher und ehrenamtliche Mitarbeiter gehen vom 18. bis 27. September in Rheinland-Pfalz und vom 24. bis 30. September in Hessen von Haus zu Haus und bitten um Spenden für die umfangreiche Arbeit der Diakonie. Die Sammler werden sich ausweisen können und eine Spendenliste bei sich haben.
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10.09.04
Engagement für Verbesserungen im Gesundheitswesen prägte seine Arbeit in der Diakonie
Jurist Dr. Schlüter schlägt nach Vorstandszeit wissenschaftliche Laufbahn ein
In einem Gottesdienst in der Alten Nicolaikirche am Frankfurter Römerberg wurde Dr. Bernd Schlüter, der vier Jahre lang als juristisches Vorstandsmitglied die Diakonie in Hessen und Nassau (DWHN) vertreten hat, aus seiner Funktion verabschiedet. Der 1969 geborene Jurist wechselt als Geschäftsführer an das Institut für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht in Frankfurt am Main. Ausschlaggebend für seinen Wechsel war der Wunsch Schlüters, sich nach der Zeit des intensiven Engagements in der Diakonie wieder stärker der wissenschaftlichen Arbeit zuzuwenden.
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03.09.04
Keine Personalbeschaffung zu Dumpingpreisen"
Diakonie-Chef Gern: Durch Ein-Euro-Jobs dürfen reguläre Arbeitsplätze nicht in Frage gestellt werden - Beteiligung nur unter bestimmten Voraussetzungen: Schwerpunkt muss auf Förderung und Qualifizierung liegen
"Arbeitsgelegenheiten dürfen keine Personalbeschaffung zu Dumpingpreisen erlauben und auch nicht bestehende ,reguläre' Arbeitsplätze in Frage stellen." Dies sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN), heute vor Journalisten. Es könne nicht angehen, dass mit den in den Hartz-Reformen vorgesehenen so genannten Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose ein Sektor von Beschäftigung geschaffen werde, ohne den Betroffenen gleichzeitig eine Chance zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu bieten."Es geht darum, Menschen eine Perspektive zu eröffnen", sagte der Vorstandsvorsitzende. In diesem Zusammenhang habe die Diakonie jahrelange Erfahrung in der Förderung und Qualifizierung von Arbeitslosen in Beschäftigungsinitiativen. Soweit durch Arbeitsgelegenheiten erwerbslose Langzeitarbeitslose für eine eigenständige Erwerbsarbeit qualifiziert werden, werde die Diakonie diese Maßnahmen auch durchführen.
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02.08.04
"Professor Fresenius ist mit seinem Leben stets Zeugnis gewesen für die Diakonie"
Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau würdigt Engagement des verstorbenen Naturwissenschaftlers
Er galt als einer, der sich seiner politischen Verantwortung als Christ stets bewusst gewesen ist und dem es, wie er selbst sagte, auf das Wesentliche - das Zeugnis des Evangeliums und die Zuwendung zum Menschen - angekommen ist. Professor Wilhelm Fresenius, der aus der Geschichte und Entwicklung des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN) kaum wegzudenken ist, ist am Samstag, dem 31. Juli 2004, 91jährig in Wiesbaden gestorben.
Der Vorstandsvorsitzende des DWHN, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, beschrieb den in Berlin geborenen Naturwissenschaftler als "höchst kompetenten, engagierten und streitbaren Partner, der in der Zeit seines aktiven Wirkens bei uns stets für die Diakonie und den Sozialstaat gekämpft hat. Er war ein überzeugter Anwalt der Hilfe für die Schwachen in unserer Gesellschaft." Durch sein unermüdliches Engagement habe Fresenius die gesellschaftliche Aufgabe der Diakonie stets gelebt und sichtbar gemacht, sagte Gern.
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09.07.04
Wohnungslose immer jünger und immer kränker
Evangelische Obdachlosenhilfe stellt bislang größte gesamtdeutsche Studie vor: Gesundheitsversorgung verschlechtert - Mehr Prävention gefordert
Die Zahl junger Wohnungsloser hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht, und die Gesundheitssituation vieler wohnungsloser Menschen ist dramatisch. Dies ergibt die bisher größte gesamtdeutsche Studie über "Hilfesuchende in der Wohnungslosenhilfe", die vom Fachverband Evangelische Obdachlosenhilfe in Auftrag gegeben und heute in Frankfurt vorgestellt wurde. Demnach sind inzwischen rund ein Viertel der Hilfesuchenden in der Wohnungslosenhilfe unter 28 Jahre alt. "Weil jedoch vorrangige Hilfesysteme, wie die Jugendhilfe und die Suchtkrankenhilfe, dem Sparzwang zunehmend zum Opfer fallen, landen immer mehr Menschen in der Wohnungslosenhilfe", sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, der Vorsitzende der Evangelischen Obdachlosenhilfe und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, heute vor Journalisten.
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09.07.04
Hessische Wohlfahrtsverbände und Initiativen fordern Abschiebeschutz für traumatisierte Flüchtlinge
Diakonie in Hessen und Nassau: Gemeinsames Positionspapier gegen Abschiebungen um jeden Preis
"Menschen, die gefoltert, misshandelt und vertrieben wurden oder die Ermordung naher Angehöriger miterlebt haben, brauchen einen gesicherten Aufenthalt", sagt Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau. In einem jetzt veröffentlichten Positionspapier zu "Trauma und Abschiebung", das zehn hessische Verbände und Initiativen unterzeichnet haben, appellierte der Diakonie-Chef an Politiker und Ausländerbehörden, die Abschiebung von traumatisierten Asylsuchenden einzustellen, weil sie zu Retraumatisierungen bis hin zum Suizid führen könnten. "Der verfassungsrechtliche Schutz der Gesundheit muss unbedingt Vorrang haben vor dem politischen Interesse, möglichst viele Asylsuchende außer Landes zu bringen", so Gern.
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02.07.04
"Es lohnt sich!"
Diakonisches Werk will mit Gottesdienst-Kollekte Freiwilliges Soziales Jahr unterstützen
Die 19-jährige Doreen zieht eine durchweg positive Bilanz am Ende ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ): "Dieses Jahr hat mein Leben in vielerlei Hinsicht verändert." Etwa 100 Jugendliche werden jährlich während ihres FSJ vom Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) betreut. Sie sind in Kindertagesstätten, in der ambulanten Betreuung alter Menschen, der Kinder- und Jugendarbeit von Kirchengemeinden und vielen anderen Bereichen tätig.
Jährlich gehen beim DWHN weit mehr als 700 Anfragen von jungen Menschen ein, die an einem FSJ teilnehmen wollen. Daher soll das bestehende Betreuungsangebot erweitert werden.
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01.07.04
Diakonie: Afghanische Flüchtlinge müssen Bleibeperspektive bekommen
Unverantwortlich, Menschen in ein Land zurückzuschicken, dessen Sicherheitslage derart instabil ist
Das Diakonische Werk in Hessen und Nassau rät anlässlich der bevorstehenden Innenministerkonferenz am 7. und 8. Juli in Kiel dringend davon ab, Flüchtlinge zwangsweise nach Afghanistan abzuschieben Es ist unverantwortlich, Menschen in ein Land zurückzuschicken, dessen Sicherheitslage derart instabil ist, sagte der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern. Immer noch stünden in Afghanistan Anschläge auf Dörfer und Städte auf der Tagesordnung. Weder die afghanische Regierung noch die internationalen Truppen seien in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu schützen. Dies werde durch Berichte des Auswärtigen Amtes, des UNHCR und von amnesty international bestätigt. Gern sagte, er hoffe daher, dass sich bei der Innenministerkonferenz alle Beteiligten für humanitäre Bleibemöglichkeiten für Flüchtlinge aus Afghanistan einsetzen.
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28.06.04
Edda Haack leitet Diakonisches Werk in Darmstadt
44-jährige Sozialpädagogin tritt Nachfolge von Roland Hensler an
Edda Haack ist die neue Leiterin des Diakonischen Werkes Darmstadt-Dieburg. In einem Gottesdienst in der Petruskirche in Darmstadt wurde die 44-jährige Sozialpädagogin offiziell in ihre Aufgabe eingeführt, nachdem kurz zuvor Roland Hensler, der gut zehn Jahre lang an der Spitze der evangelischen Einrichtung stand, in den Ruhestand verabschiedet worden war.
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24.06.04
Kirchenpräsident und Diakonie-Chef beschenken Ehrenamtliche beim Hessentag
Dankeschön-Aktion am Freitag, 25. Juni, ab 13 Uhr
Die ehrenamtlich Aktiven werden am Freitagnachmittag, 25. Juni, beim Hessentag in Heppenheim im Mittelpunkt von Diakonie und Evangelischer Kirche in Hessen und Nassau stehen. Der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Prof. Dr. Peter Steinacker, und die Leiterin der Evangelischen Frauenhilfe, Christiane Drewello-Merkel, werden ab 13 Uhr kleine Präsente als Dankeschön und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement verteilen. Die Aktion findet statt vor dem Kirchenzelt am Sparkassengarten in der Gräffstraße.
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23.06.04
Fit fürs zeitgemäße Spendensammeln: Diakonie und Kirche starten eigenes Trainingskonzept
140 Teilnehmer beim Fundraising-Forum in Hessen und Nassau
"Fundraising ist Friendraising, denn es geht darum, Freunde und Förderer für die eigene Arbeit zu gewinnen." Dies war der Tenor beim Fundraising-Forum in Hessen und Nassau, das nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr zum zweiten Mal von Diakonie und Evangelischer Kirche in Hesssen und Nassau veranstaltet worden ist. Vor Journalisten erläuterten die Organisatoren am Rande der Veranstaltung, worum es im Fundraising von Diakonie und Kirche geht.
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21.06.04
Lesung mit HR-Kuppelfee Susanne Fröhlich am Tag der Gesundheit der Diakonie
Gesundheitsprogramm am 23. und 24. Juni beim Hessentag in Heppenheim
Ihr Name ist Programm: Susanne Fröhlich bringt als schlagfertige Kuppelfee samstags beim hr-Ausgehspiel einsame Herzen für einen Kinoabend, eine Tanznacht oder ein Kerzenlichtdinner zusammen. Die Moderatorin mit dem lockeren Mundwerk hat jedoch auch anders von sich reden gemacht. Seit 1999 gibt es von der gebürtigen Frankfurterin Gedrucktes schwarz auf weiß. Mit ihrem neuen Werk, dem Buch "Moppel-Ich. Der Kampf gegen die Pfunde" ist Susanne Fröhlich zu Gast beim Hessentag. Ihre Lesung findet statt am zweiten Tag der Gesundheit, Donnerstag. 24. Juni, im Evangelischen Kirchenzelt am Sparkassengarten und beginnt um 16 Uhr.
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11.06.04
Fundraising-Forum 2004 für zeitgemäßes Spendensammeln in Diakonie und Kirche
Nach erfolgreichem Auftakt im Vorjahr geht Veranstaltung am 23. Juni in zweite Runde
Nach dem erfolgreichen Auftakt des Fundraising-Forums in Hessen und Nassau vor einem Jahr geht die Veranstaltung, bei der sich alles rund ums zeitgemäße Spendensammeln in Diakonie und Kirche dreht, am 23. Juni in seine zweite Runde. Wie werbe ich professionell Spenden ein? Wie gewinne ich Unternehmen als Sponsoren? Wie kann ich Nutznießer von Bußgeldern werden? Neben diesen Fragen wird es in diesem Jahr verstärkt um das Thema Vermächtnisse gehen. Jährlich werden Milliarden Euro vererbt - in den kommenden Jahren werden die Beträge voraussichtlich deutlich ansteigen. Ralf Gremmel, Hauptreferent der Tagung, ehemaliger Fundraiser bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf bei Hamburg und Autor des Buches "Ende gut - alles gut", wird Möglichkeiten für diakonische und kirchliche Einrichtungen aufzeigen, Vermächtnisse zu gewinnen. Gremmel war für sein Buch im Jahr 2002 mit dem Ehrenpreis der Deutschen Direktmarketing Akademie ausgezeichnet worden.
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07.06.04
Diakonie 4 you(th) beim Jugendkirchentag
Stand der Diakonie in Halle 4 mit Glücksradaktion und attraktiven Preisen
"Diakonie 4 you(th)": Diakonie für Dich, Diakonie für die Jugend. Dies ist das Motto, unter dem sich das Diakonische Werk in Hessen und Nassau und in diesem Rahmen auch das Diakonische Werk Wiesbaden den Gästen des Jugendkirchentages in Wiesbaden präsentieren. 46 Mitwirkende werden während der Veranstaltung an zwei Tagen, und zwar am Freitag und Samstag, 11. und 12. Juni, am Stand der Diakonie in Halle 4 der Rhein-Main-Hallen verschiedene Arbeitsbereiche der Diakonie vorstellen.
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13.05.04
"Hilfesuchende Menschen dürfen nicht unter Räder der Hartz-Reform kommen"
Diakonie in Hessen und Nassau befürchtet Gefährdung bewährter Beratungsstrukturen
Nach Ansicht des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN) muss sichergestellt sein, dass auch künftig alle hilfesuchenden Menschen die im Einzelfall notwendige Förderung und Beratung erhalten. Darauf wies der Vorstandsvorsitzende des DWHN, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, hin. Er erinnerte an die bewährte Kooperation der Diakonie im Rahmen der bestehenden regionalen und kommunalen Hilfesysteme, innerhalb derer Sozialämter, Dienste der freien Wohlfahrtspflege und die örtlichen Agenturen für Arbeit miteinander vernetzt arbeiten. Diese gewachsenen Strukturen drohten mit der Umsetzung der Hartz-Gesetze zerstört zu werden.
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04.05.04
"Vom ursprünglichen Ziel, Einwanderung humanitär zu gestalten, ist fast nichts mehr übrig geblieben"
Diakonie-Chef kritisiert: Diskussion um Zuwanderung hat sich einseitig auf Sicherheitsfragen konzentriert - Verbesserung im Asyl- und Ausländerrecht auch durch Überarbeitung von Verwaltungsvorschriften und Verordnungen möglich
"Die Verhandlungen zum Zuwanderungsgesetz sind in der letzten Zeit zu einem Schachern um Verbrechensbekämpfung geworden. Damit ist das ursprüngliche Ziel, mit dem Gesetz Einwanderung humanitär zu gestalten und Integration als Rechtsanspruch zu verankern, verfehlt", sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN). Der Paradigmenwechsel, der im Jahr 2001 mit dem Bericht der Süßmuth-Kommission eingeleitet worden war, sei inzwischen durch die Verquickung der Zuwanderungsfrage mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus konterkariert worden. Gerade in der jüngsten Zeit habe sich die Diskussion um das Zuwanderungsgesetz einseitig auf Sicherheitsfragen und Verbrechensbekämpfung konzentriert. Damit aber hätten sich die Verantwortlichen weit von dem Ziel entfernt, der Zuwanderung und Integration von Ausländern die nötige zeitgemäße und sichere gesetzliche Grundlage zu geben. "Es ist sinnvoller, sich jetzt von einem faulen Kompromiss zu verabschieden als erheblichen Verschlechterungen zuzustimmen", sagte Gern.
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27.04.04
Sterbebegleitung in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen muss gestärkt werden
Diakonie-Chef Dr. Gern anlässlich der Woche für das Leben: Vernetzung von ambulanter und stationärer Arbeit anstreben
Die Begleitung sterbender Menschen in ihrem familiären Umfeld durch die ambulante Hospizarbeit wird immer wichtiger. Ebenso muss auch die Sterbebegleitung in Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen gestärkt und weiterentwickelt werden. Letzteres könnte zum Beispiel durch die engere Vernetzung von ambulanter und stationärer Hospizarbeit mit Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen geschehen. Dies betonte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN), anlässlich der 14. Woche für das Leben, die gemeinsam von der Katholischen und der Evangelischen Kirche in Deutschland ausgerichtet wird und in diesem Jahr unter dem Motto steht: "Die Würde des Menschen am Ende seines Lebens".
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16.04.04
Großes Benefizkonzert für die Wohnungslosenhilfe
Am 23. April in der Centralstation Darmstadt Musiker verzichten auf Gage Gelder gehen an Diakonie-Gesundheitsprojekt Krank auf der Straße
Für einen guten Zweck wird am Freitag, 23. April 2004, in der Darmstädter Centralstation beim "Benefiz für die Wohnungslosenhilfe" gerockt. Vier Musikgruppen aus Darmstadt werden mit Latin-Standards und Bossa Nova, Reggae, Disco-Pop und eingängigen Songs ab 20 Uhr für das Gesundheitsprojekt "Krank auf der Straße" des Diakonischen Werks Darmstadt-Dieburg auftreten.
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15.04.04
Diakonie und Caritas: Soziale Dienste unter Sparzwang
Gemeinsames Buch herausgegeben Öffentliche Armut und Sparpolitik zu Lasten der sozialen Dienste thematisiert Forderung nach Steuer- und Abgabengerechtigkeit
"Öffentliche Armut im Wohlstand. Soziale Dienste unter Sparzwang", ist der Titel eines Sammelbandes, der gemeinsam vom Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und vom Caritasverband für die Diözese Limburg herausgegeben wird. Zentrales Anliegen der insgesamt zehn Autoren - es sind Vertreter von Caritas und Diakonie, von Attac und Verdi sowie Fachleute aus dem Bereich der Sozialpädagogik und Volkswirtschaft - ist es, Alternativen zur derzeitigen Konsolidierungspolitik und zum damit verbundenen Abbau der sozialen Dienste aufzuzeigen. Die Beiträge behandeln Fragen der öffentlichen Armut und der Sparpolitik ebenso wie die Forderungen nach Steuer- und Abgabengerechtigkeit.
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08.04.04
Fundraising für soziale Einrichtungen als Chance begreifen: Mehr als Geld sammeln
Neuauflage des Fundraising-Forums Hessen und Nassau am 23. Juni
Die Erschließung weiterer Formen der finanziellen Unterstützung ist für viele soziale Einrichtungen zu einer grundlegenden Sache geworden. Dies als Chance zu begreifen auf dem Weg zu einer durchdachten Fundraising-Konzeption: Darum geht es im Fundraising-Forum Hessen und Nassau 2004, das am 23. Juni 2004 in Darmstadt stattfindet.
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07.04.04
Gutes anstiften: Seminar über Stiftungsgründungen und Zustiftungen
Gutes anstiften: Unter diesem Motto laden das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und die Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel (EKK) für Donnerstag, 29. April 2004, nach Frankfurt am Main zu einem Tagesseminar ein.
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25.03.04
Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen in Hessen jetzt online
Die 28 evangelischen Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen der Diakonischen Werke in Hessen und Nassau sowie Kurhessen-Waldeck haben eine eigene Internetseite, die ab sofort unter folgender Adresse erreichbar ist: www.diakonie-krankenhaeuser-hessen.de.
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22.03.04
Diakonie lockt auf Hessentag mit Gesundheitsprogramm und Gewinnspiel, Kabarett und Jazz
"Gut, gesund zu sein..." Unter diesem Motto mischt die Diakonie in Hessen und Nassau (DWHN) beim diesjährigen Hessentag vom 18. bis 27. Juni 2004 in Heppenheim an der Bergstraße fröhlich mit. Am Mittwoch, 23. Juni, kann man zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr seine Gesundheit von Ärzten verschiedener Fachrichtungen checken lassen und sich zudem über Vorsorge, Früherkennung und Prävention von Krankheiten sowie Impfschutz informieren. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Blutzuckerspiegel kontrollieren und das Diabetes- und Allergienrisiko testen zu lassen.
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16.03.04
"Teilen und gerechter Ausgleich sind das Gebot der Stunde"
Diakonie-Jahresempfang - Festgottesdienst mit Kirchenpräsident Prof. Dr. Steinacker - Sozialethiker Prof. Hengsbach kritisiert "Reformspektakel"
"Die Krise des vergangenen Jahres, die wir in der Diakonie in Hessen und Nassau aufgrund der Landeskürzungen erfahren haben, hat die Diakonie nicht geschwächt, sondern gestärkt. Sie hat uns gestärkt als Gemeinschaft und im Blick auf unsere Ziele: Menschenwürde bewahren, Solidarität stärken, immer wieder Zeichen der Hoffnung setzen." Dies sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN), beim Jahresempfang der hessen-nassauischen Diakonie im Frankfurter Diakonissenhaus am 16. März. Gäste aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben, aus Kirche, Diakonie und Wohlfahrtsverbänden waren der Einladung gefolgt.
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15.03.04
Ministerin Malu Dreyer zu Gast bei Diakonie-Tagung
Rund 60 Vertreter diakonischer Einrichtungen informierten sich über aktuelle Themen der Sozialpolitik - Gute Zusammenarbeit betont
Die Themen Arbeitsmarktreform, Armut, Pflege und Gleichstellung behinderter Menschen standen im Mittelpunkt einer Träger-Konferenz, zu der rund 60 Vertreter aus diakonischen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz in der vergangenen Woche zusammengekommen waren. Hauptgast des Treffens in den Heilerziehungs- und Pflegeheimen Scheuern war die rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Malu Dreyer.
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11.03.04
Spendenaktion für Suchthilfe der Diakonie bereits in dritter Auflage
Konfirmanden aus über 40 Kirchengemeinden bislang beteiligt - Informationen auf www.konfigift.de
In ihr drittes Jahr geht die Aktion "konfigift - Konfirmandenspende für die Suchthilfe". Mit der Kampagne, die im Jahr 2002 gestartet worden war, richtet sich das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) auch in diesem Jahr wieder in der Konfirmationszeit vor allem an Jugendliche, die im Frühjahr und Frühsommer in den Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau eingesegnet werden. Die Kampagne knüpft an die Tradition an, bei der Konfirmation auch an die Menschen zu denken, die "es nicht so gut erwischt haben und deren Leben auf die eine oder andere Weise vergiftet ist", heißt es in einem Flyer zur Aktion. Die jungen Leute sollen zu einer Spende motiviert und damit angeregt werden, aufgrund der vielen Geschenke, die sie in der Regel zur Konfirmation erhalten, selbst auch etwas weiter zu geben.
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27.02.04
Alternative zum Pflegeheim: Leben in Hausgemeinschaft
Familienähnliche Haushalte vor allem für Betreuung Demenzkranker geeignet Diakonie in Hessen und Nassau stellt Modellprojekte vor
Das Leben in einer Hausgemeinschaft ist für pflegebedürftige Menschen eine attraktive Alternative zum Wohnen im Pflegeheim. Bis zu acht pflegebedürftige Menschen wohnen dabei in kleinen, familienähnlichen Haushalten zusammen. Die Haushaltsführung liegt in den Händen einer Hauswirtschafterin, die Pflege wird von qualifizierten Kräften geleistet. Ein Modell, das sich nach Aussage von Fachleuten vor allem für demenzkranke Menschen eignet, denn die Gestaltung des Alltags richtet sich in den überschaubaren Wohneinheiten ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner.
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20.02.04
Diakonie setzt Kommission ein: "Abschiebung kranker Flüchtlinge und ethische Verantwortung"
Bericht soll im Herbst vorliegen Handlungshilfen für drohende Abschiebung von Patienten erwartet
Anlässlich der Abschiebung einer tunesischen Patientin, die am 2. Februar 2004 vom Bundesgrenzschutz (BGS) aus dem der Diakonie angehörenden Markus-Krankenhaus in Frankfurt-Ginnheim abgeholt worden war, hat das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) eine unabhängige Kommission eingesetzt, die die Vorgänge ethisch, rechtlich sowie politisch einordnen und bewerten soll. In der öffentlichen Diskussion und der Berichterstattung über das Geschehen stand bislang vor allem das Verhalten der behandelnden Ärzte und der Krankenhausleitung im Vordergrund. Sie waren zum Teil heftig kritisiert worden mit dem Vorwurf, die Patientin sei "gegen jede ärztliche Sorgfaltspflicht dem BGS übergeben worden."
"Hier müssen Verantwortlichkeiten benannt, aber auch unterschieden werden", sagte der Vorstandsvorsitzende des DWHN, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, anlässlich der Gründung der Kommission. "Das Vorgehen des BGS sowie die politische Verantwortung weisungsbefugter Behörden und Ministerien müssen ebenso beleuchtet werden", so Gern.
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11.02.04
Diakonie in Hessen und Nassau: Ohne Reformen wird Pflegeversicherung an die Wand gefahren
"Verschiebung ist falsches Signal" - "Auch andere Einkommensarten müssen zur sozialen Pflegeversicherung herangezogen werden"
Die Verschiebung der Reform der Pflegeversicherung stellt in den Augen von Dr. Bernd Schlüter, Juristischer Vorstand des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, ein falsches Signal dar. Es könne der Eindruck entstehen, die Reformbestrebungen sollten nur so weit gehen, dass einzig die Schwachen der Gesellschaft belastet werden. Schlüter kritisierte, dass jetzt, wo es um eine gesamtgesellschaftliche Solidarität mit den Pflegebedürftigen gehe, ganz plötzlich die Zumutbarkeitsgrenze der Bevölkerung erreicht sei.
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06.02.04
Diakonie-Chef Gern und Wirtschaftsprofessor Krüger diskutieren im HR-Fernsehen über Zukunft des Sozialstaats
Horizonte-Sendung am Samstag, 7. Februar
"Können wir uns den Sozialstaat noch leisten? Oder sollte man sich bei allen Reformen besser am Markt orientieren und die Sozialleistungen aufgrund ständig sinkender Sozialabgaben endlich drastisch zurückfahren?" Um diese Fragen geht es am Samstag, 7. Februar, in der Sendung Horizonte des Hessischen Rundfunks mit dem Titel "Schwarze Arbeit - geiler Geiz. Über die Zukunft des Sozialstaats". Einer der beiden Studiogäste ist Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau. Sein Gesprächspartner ist der Gießener Wirtschaftswissenschaftler Professor Wilfried Krüger.
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05.02.04
"Freiwilliges soziales Engagement muss in Mode kommen"
Diakonie-Chef in Hessen und Nassau spricht sich gegen Pflichtjahr aus - Soziale Kompetenz durch Freiwilligendienste stärken
"Solidarische Mitverantwortung für das Gemeinwohl durch einen Freiwilligendienst, sei es ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder eine andere Form freiwilligen Engagements, muss in Mode kommen und vor allem für junge Menschen noch attraktiver werden." Damit reagierte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN), auf die Diskussion, die durch den von einer Kommission der Bundesregierung vorgelegten Bericht mit dem Titel "Impulse für die Zivilgesellschaft" entfacht und in deren Verlauf immer wieder auch die Einführung eines Pflichtjahres gefordert wird. Dieses lehnte der Diakonie-Chef ab: Die Bereitschaft zu sozialer Mitverantwortung und zu sozialem Lernen könne nicht erzwungen werden, argumentierte Gern.
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26.01.04
Diakonie startet Frühjahrssammlung: "Damit Leben gewinnt"
"Damit Leben gewinnt!" Unter diesem Motto startet die Diakonie in Hessen und Nassau ihre Frühjahrssammlung. Zahlreiche Konfirmanden, Kirchenvorsteher und ehrenamtliche Mitarbeiter gehen vom 26. Januar bis zum 5. Februar in Rheinland-Pfalz von Haus zu Haus und bitten um Spenden für die umfangreiche Arbeit der Diakonie. Die Sammler werden sich ausweisen können und eine Spendenliste bei sich haben. In Hessen ist die Sammlung in der Zeit vom 13. bis 19. Februar angesetzt.
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19.01.04
Evangelische Kirchen und Diakonie legen Forschungsergebnis über Zwangsarbeit vor
Publikation belegt 261 Zwangsarbeiter in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen in Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck
Zwei Jahre lang haben die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Diakonischen Werke (DWHN und DWKW) nach Spuren von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in ihren Einrichtungen während des Dritten Reiches suchen lassen. Das Ergebnis steht nun fest und ist in Form eines Buches öffentlich: 261 Personen konnten namentlich nachgewiesen werden. Der Marburger Historiker Dirk Richhardt, der im Auftrag von Kirche und Diakonie geforscht hat, betonte bei der Präsentation des Buches am Montag in Frankfurt, er habe zwar "mit dem feinst möglichen Sieb nach Spuren gesucht", es sei aber nicht auszuschließen, dass es noch mehr Betroffene gegeben habe. Historische Forschung sei immer "ein offener Prozess". Das jetzt veröffentlichte Ergebnis basiere auf allen heute zugänglichen Akten in den etwa 30 Archiven und zehn Dokumentationsstellen in ganz Deutschland, insbesondere in den beiden Kirchengebieten, das Hessen und Teile von Rheinland-Pfalz und Thüringen umfasse, sowie auf Berichten von Augenzeugen und Unterlagen in den Einrichtungen selbst.
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